Handwerkerzentrum

Was steckt hinter der Idee „energieautarkes Handwerkerzentrum“

Facharbeitermangel

Was man am Markt beobachten kann, es ist leider nicht mehr angesagt eine Facharbeiterausbildung oder einen Handwerksberuf zu erlernen. Wir haben es versäumt die Möglichkeiten und Vorteile einer praktischen Ausbildung bei unserer nachfolgenden Generation herauszustellen. Ohne die praktische Tätigkeit oder ohne das Handwerk hat unsere Gesellschaft ein Problem. Dies ist vielen in den heutigen Tagen nicht bewusst. Viele junge Menschen können sich mit der Tätigkeit im Handwerk nicht identifizieren.

Diesem Problem müssen wir begegnen.

Gerade mit einer Tätigkeit im Handwerk kann ich dazu beitragen den Problemen unserer Zeit entgegenzutreten. Wenn einer alleine das tut dann ist das nur ein Sandkorn im Meer, wenn wir es schaffen dass es viele tun dann sorgen wir für sichtbare Veränderung, dann sind wir der Strand an dem das Meer endet. Im Handwerk bist du in der Lage für dich selbst Verantwortung zu übernehmen, du kannst dich und deine Ideen selbst formen. Dazu gehört ein großes Stück Mut sich der Verantwortung, gerade als Einsteiger, zustellen. Da ich das alles selbst 1983 mit einem Einstieg ins Handwerk in einer Garage erleben durfte will ich heute versuchen Einsteiger in die Selbstständigkeit zu unterstützen.

Es wäre mir eine Ehre auch deine Idee kennenzulernen.

Klimawandel

Alle reden darüber. Die einen glauben es, die anderen nicht. Alle reden darüber und viele tun nichts. Schöne und große Schilder malen ist zwar toll und muss auch sein um die Politik zu einer Veränderung zu drängen. Aber wenn die Schilder wieder verstaut sind gibt es nur noch wenige die den politischen und Diskussionsreichen Weg weiter erfolgreich beschreiten. Und dann ist er wieder da, der Moment in dem die Menschen der Tat gebraucht werden. Handwerker die nicht nur reden sondern auch tun und Verantwortung übernehmen. Ich bin der Meinung er ist da, der Klimawandel. Unterstellen wir, es gäbe Ihn nicht. Wäre es dann ein Schaden weniger CO² zu produzieren und unsere Natur zu schützen ? Auch hier können wir im Handwerk vieles dafür tun dem Klimawandel entgegenzutreten. Das Handwerk kann was bewegen. Jeder einzelne zählt und kann seine Arbeit am Ende des Tages wertschätzen.

Energienotstand

Vieles konnten wir in den letzten 20 Jahren im Bereich der Energieversorgung verbessern. Nachdem das erneuerbare Energie Gesetz im Jahr 2000 ,unter maßgeblicher Mitwirkung von Hermann Scheer, verabschiedet wurde war es wieder das Handwerk das der erneuerbaren Energie zum Höhenflug verholfen hat. Denn ohne die Tatkraft des Handwerks hätten die vielen tausende Kleinanlagen nicht Ihren Platz auf den Dächern gefunden.  Niemand, und schon garnicht die Energieversorger, hätte sich damals vorgestellt dass die erneuerbare Energie, in Form der Photovoltaik, einen solchen Aufstieg erlebt. Man vergisst schnell die Möglichkeiten die im kleinen entstehen können.

Es war eine tolle Zeit. Aber dann wurde auf der politischen Bühne die erneuerbare Energie Bewegung demontiert. Ab dem Jahr 2012 wurden die Zubau zahlen erheblich eingeschränkt und die Investitionsbedingungen wurden zunehmend unattraktiver. Durch den Lobbyismus der Energiekonzerne wurden viele tausende von Arbeitsplätzen vernichtet, und keinen hat es gestört. War Deutschland ehemals im Bereich der Photovoltaik Weltmarktführer, so spielen wir heute eine eher untergeordnete Rolle. Und wiederum wie aus dem Nichts ist es passiert. Der Energienotstand ist da. Hat die Politik viele Jahre auf das billige Gas aus Russland gesetzt, konnte man sich nicht vorstellen dass keines mehr kommt. Heute ist es so weit. Es kommt keines mehr. Und wieder ist es das Handwerk das gefordert ist dem Energienotstand entgegenzuwirken. Überall gibt es viele warme Worte zu hören bei denen Taten fehlen. Wer soll es auch tun. Trotz erheblichen Bürokratischen Hemmnissen kämpft das Handwerk täglich gegen den Energienotstand in jeder Brosche an. Leider hat das Handwerk aber jetzt auch mit den Nachwuchssorgen zu kämpfen was die Schlagkraft erheblich einschränkt. Aber wir werden es schaffen, weil es Menschen in unserem Land gibt die neben der Theorie auch die Tat beherrschen. Eben das Handwerk.

Verlangen nach Konsum

Das Verlangen nach Konsum hat einen bedrohlichen Umfang erreicht. Mal gerade zum Wochenende nach Mallorca oder das dritte neue Handy in diesem Jahr. Alles kein Problem. Zehn T-Shirts a. fünf €, prima, man gönnt sich ja sonst nichts und billig ist es ja auch noch. Bei unserem gesamten Konsum steigt der Energieverbrauch unaufhörlich. Was wir heute als selbstverständlich sehen schädigt unsere Umwelt unwiderruflich. Es wird Zeit dass wir nochmal auf den Boden der Tatsachen kommen und uns klar machen dass jeder von uns sich diese Erde nur geliehen hat. Von wem habe ich mir diese Erde geliehen ? Ganz einfach. Von Ihm, meinem lieben Enkel Joshua

Grandfather walking outdoors with grandson in autumn

Da ich es mit meiner Idee in die Auswahl des Saarländischen Nachhaltigkeitspreis geschafft habe bestärkt mich dies umso mehr. Wollen wir dafür sorgen dass unsere Enkel die Zukunft erleben dürfen wie wir die Nachkriegsjahre erleben durften. Vielleicht noch ein Tipp.

Es kann wunderbar sein dem Konsum zu entrinnen.

Vielleicht kannst du das Handy reparieren lassen oder für die zehn T-Shirt Lappen ein qualitativ hochwertiges kaufen.
Vielleicht ist der gebrauchte Kinderwagen vom Nachbarn auch ganz toll.
Vielleicht kannst du das Kinderfahrrad deiner Tochter für deinen Enkel herrichten.

… und wer hilft dir dabei ?

Das Handwerk !!!

Weil das alles so ist und weil es tolle Handwerker gibt die in Ihrem Wirken unterstützt werden müssen bauen wir den energieautarken Handwerkerpark. Für uns sehr wichtig dass der interessierte Handwerker ebenfalls die aufgeführten Werte mit seiner Unternehmung verfolgt.

Werte wie Mitarbeiterförderung, Klima- und energetisch bewusstes Handeln, verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen. Aus meiner Sicht nicht zu groß aber auch nicht zu klein.

Es soll eine Fläche von gesamt 3.950 m²auf zwei Geschossen zur Verfügung stehen. Die Flächen sollen nach Wunsch der Interessenten aufgeteilt werden. Die kleinste Fläche beträgt dabei 75 m² über zwei Ebenen. Zur gemeinschaftlichen Nutzung soll ein Besprechungs- und ein Veranstaltungsraum zur Verfügung stehen. Angedacht ist auch ein Büroservice der bei Abwesenheit Kunden oder auch eingehende Telefonanrufe empfangen kann. Energetisch vorbildlich und unabhängig soll er werden. Umso CO² neutral wie möglich zu werden soll das Tragwerk aus Holz gebaut werden. Versorgt durch eine PV Anlage mit einer Leistung von ca 1,2 MW sollte das Licht auch in stürmischen Zeiten nicht ausgehen. Damit die Versorgung auch bei Nacht gesichert ist übernimmt ein Stromspeicher mit 1MWh diesen Job.

Natürlich wollen wir auch elektrisch unterwegs sein. Dazu bauen wir drei Ladesäulen mit einer Ladeleistung bis je 150 kw Damit wir im Winter nicht frieren werden die Gebäude mit drei Wärmepumpen beheizt. Dies sind die Grundgedanken die bis jetzt eingeflossen sind.Sicher kommen auch noch weitere Ideen von Kollegen.

Flächenaufteilung

Bei Interesse teilt mir die Raumnummer mit die euch interessiert. Dann können wir diese reservieren. Alles weitere besprechen wir bei einem persönlichen Gespräch. Es freut mich euch kennen zu lernen.

Lageplan

Navi­gation